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Arroganz durch Geld und Materialien

22.03.2013, Freitag, 00:01

Arroganz durch Geld und Materialien

Die durch Geld hervorgerufene Arroganz der Menschen ist wirklich faszinierend.

Ich habe jemanden in meinem Bekanntenkreis, eine Frau, die früher sehr wenig Geld hatte, und nun im kleinen Luxus lebt.

Eigentlich sollte man meinen, dass sie Menschen, die wenig Geld haben und trotzdem ihr Leben meistern, versteht und vielleicht sogar bewundert oder eben dadurch an „die alten Zeiten“ zurückerinnert wird. Doch sie ist durch ihr Geld, das eigentlich eher ihr Mann verdient, einfach nur arrogant geworden.

Sie und ich haben uns seit dem Tag unserer ersten Begegnung nicht verstanden, aber wie sie sich auf der Geburtstagsfeier meines Vaters verhalten hat, war unübertrefflich.

Über den ganzen Abend hinweg versuchte sie mich immer wieder mit kleinen Sticheleien zu provozieren, doch im Gegensatz zu ihr, weiß ich, was Respekt und Höflichkeit sind.

Als sich die Feier dem Ende neigte, musste sie natürlich wieder alles schlecht machen, was ich tue. Egal, ob Haarschnitt, Haarfarbe, Kleidung oder Anderes. Nichts ist gut genug an mir, laut ihrer Aussage.

Dass sie mich kritisiert und abstuft interessiert mich nicht, da mir Menschen, die sich selbst vergessen, einfach nur leidtun, aber dass sie sich nicht mal auf einer Geburtstagsfeier zurückhalten kann, gibt mir doch zu denken.

 

Man hört und liest es ja auch oft in den Medien, dass die Stars sich vollkommen vergessen bzw. ihre frühere Identität und auch die damit verbundene Lebensweise, sobald sie so viel Geld verdienen, wie sie es sich nie erträumt hätten.

So viel Geld hat meine Bekannte natürlich nicht, aber scheinbar reicht heutzutage schon ein wenig Geld aus, damit sich ein Mensch komplett ändert.

 

Nun frage ich mich doch, ob wir Menschen dazu veranlagt sind, uns durch materielle Dinge zu ändern.

 

Jeder von uns hat an Weihnachten und  Geburtstagen schon mal Freude über Geschenke vorgetäuscht und war verärgert darüber, dass er nicht das bekommen hat, was er sich gewünscht hat. Eigentlich geht es doch nicht darum, was man geschenkt bekommt, oder wie teuer die Dinge sind, die man verschenkt. Es geht doch um das Schenken selbst; darum, dass an einen selbst gedacht wird und dass man an andere denkt. Das heißt natürlich nicht, dass man seine alten Socken verschenken sollte. Man sollte sich natürlich schon Gedanken über das Geschenk machen, um etwas Persönliches, immateriell Wertvolles zu schenken.

Doch diesen Aspekt vergessen wir fortwährend, da wir nach Reichtum und Vorzeigbarkeit, sprich ruhmvoller Präsenz, streben.

 

Wir sagen, wir seien philanthropisch oder würden zumindest philanthropisch denken, jedoch sind unsere Handlungen und unser Denken überwiegend egoistisch, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen.

9.3.16 14:08


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realitätsfremde Realität

06.03.2014, Donnerstag 00:07

 

realitätsfremde Realität

 

Hallo liebe Leser.

Endlich finde ich wieder die Zeit, mir über ein paar Dinge Gedanken zu machen, und diese mit euch zu teilen.

 

Warum werden Ideale immer realitätsfremder?

Dies ist die Frage, mit der ich mich heute beschäftigen möchte.

 

Wie die meisten von euch, habe auch ich schon das ein oder andere Mal eine Streamingseite besucht. Diese sind, wie ihr sicherlich wisst, von Werbung für Sexseiten überhäuft.

Aber ist euch schon mal aufgefallen, dass immer nur  Frauen auf solchen Werbeflächen auftauchen, vor allem Frauen, die aussehen, als seien sie nicht älter als 15?

Ich frage mich, warum solche Frauen für eben diese Werbeflächen verwendet werden. Ich zumindest kenne keinen Mann, der sexuell von einer Minderjährigen angesprochen wird. Vielleicht ist es das versteckte Interesse der Männer. Diese Frauen strahlen Unschuld, Jugend und Unberührtheit aus. Ist es das, wonach die Männer im 21. Jahrhundert streben?

Es entspricht überhaupt nicht der Realität, was das körperliche Zusammentreffen betrifft, und wir Frauen zweifeln dadurch unsere Attraktivität an. Wir haben keine Pfirsichhaut wie eine Vierzehnjährige, haben nicht den unschuldigen Blick und die schmale Taille. Fühlen sich die Männer vielleicht von diesen Frauen angezogen, da sie sie an die unbeschwerte, leichte Jugend erinnern und sie sich darin geborgen fühlen?

Auch wir Frauen bekommen ein falsches Bild der Männer vermittelt. Auf Werbetafeln sehen wir durchtrainierte Männer, mit einer reinen, straffen Haut. Männer ohne Makel. Doch auch dies entspricht nicht der Realität. Wir sagen immer, wir wollen starke Männer mit Bart und markanten Gesichtszügen, doch die Männer, die wir auf den Plakaten sehen, erinnern doch eher an die typischen Milchbubis. Warum? Wollen uns die Medien bewusst umorientieren oder entspricht das, was wir sagen, nicht der Realität?

 

Heutzutage sind viele überarbeitet und finden kaum Zeit für sich selbst. Wie auch? Viele haben zwei oder drei Jobs und versuchen neben den alltäglichen Dingen, die man zu erledigen hat, wenigstens die Zeit zu finden, die wichtigsten Freundschaften zu pflegen. In der Jugend hat man noch bei den Eltern gewohnt, kam nach der Schule in ein sauberes Zuhause und das Essen stand auf dem Tisch. Man musste sich fast ausschließlich nur noch um sich und seine Freunde kümmern. Heute ist das, wie eben gesagt, anders. Und ich denke, wir versuchen dem schweren Alltag ein stückweit zu entfliehen, in dem wir uns an eben diese unbeschwerte Jugend zurück zu erinnern. Somit verfolgen die unrealistischen Bilder doch vielleicht nur das Ziel, der Realität wenigstens vorrübergehend zu entfliehen.

9.3.16 14:07


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