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Eingeschränkte Sinneswahrnehmung, Szenestatus und Befriedigung

17.04.2013, Mittwoch, 15:17

Eingeschränkte Sinneswahrnehmung, Szenestatus und Befriedigung

Letzten Monat bin ich spontan als Mitbringsel zu einer Geburtstagsfeier gefahren.
Nachdem die Stimmung etwas lockerer wurde, kam das Thema „peinliche Erlebnisse mit Männern“ zur Sprache. Ein Mädchen erzählte etwas Unglaubliches. Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus.

Sie war mal mit jemandem zusammen, der scheinbar einen gestörten Tastsinn oder ähnliches hat, denn beim Petting liebkoste er nicht ihre Vagina, sondern ihre Matratze. Er hat es laut Aussage die ganze Zeit über nicht bemerkt und selbst danach scheinbar auch nicht. Andere Frauen bestätigten mir, dass ihnen das auch schon passiert ist, als ich mit ihnen über diese Story sprach.

Was bei den Männern auch sehr beliebt zu sein scheint, ist, dass sie an dem Oberschenkel der Frau rumreiben, obwohl sie eigentlich die Absicht haben, sie zu fingern. Dies ist noch beliebter, als die Matratze.

Da stellt man sich doch die Frage: „Haben Männer völlig andere Sinneswahrnehmungen als Frauen?“

Schließlich sieht man doch im Normalfall, ob der Frau gefällt, was man tut, oder nicht; und man hört und spürt es eigentlich auch. Oder hat es wieder etwas mit dem scheinbar weit verbreiteten männlichen Egoismus zu tun? Wird in solchen Momenten nur an das eigene Verlangen und die eigene Befriedigung gedacht?

Ich denke, jede Frau hat sich schon mal beim Sex gedacht „Komm endlich zum Ende“, da der Sex einfach schlecht war, und danach festgestellt, dass der Mann es noch nicht einmal bemerkt hat, dass die Frau den Sex unterirdisch schlecht fand.

Ich möchte nun nicht für alle Frauen sprechen, aber ich für meinen Teil achte darauf, dass der Mann auch Spaß an der Sache hat, denn darum geht es doch auch eigentlich: Dass beide Spaß haben und Befriedigung erlangen. Wenn ich beispielsweise einem Mann einen Blowjob gebe und er nicht darauf steht, dass man dabei seine Hoden streichelt, merke ich das doch anhand seiner Atmung etc. und lasse es sein. Es steht nun mal nicht jeder Mann auf die gleichen Sachen. Und das sollten sich Männer auch einprägen. Jede Frau ist anders und steht auf andere Sachen. Auf so etwas Einfaches, wie die Atmung und die Bewegungen des Körpers beim Sex zu achten, ist doch wohl nicht schwer.

 

Kommen wir zum zweiten Thema des heutigen Eintrages.

 

Ein Bekannter von mir ist in einer gewissen „Szene“, deren Mitglieder denken, sie seien etwas Besseres und könnten sich alles erlauben. Ich würde diese „Szene“ eher als Gang definieren.

Sie saufen - man kann es schon nicht mehr als trinken bezeichnen - pöbeln, prügeln und behandeln Frauen wie Tiere, die nur dazu da sind, zu tun, was die Männer wollen.

Er erzählte mir, dass er es gar nicht kennt, sich nur mit einer Frau zu treffen, um zu reden, Filme zu gucken etc., sondern dass es sonst immer darauf hinausläuft, dass man Sex hat. Das sei in seiner Szene so üblich. Und es würde auch keine Frau nein sagen.

Mich wundert es ja, dass Männer, die einen gewissen Status haben, auf Frauen attraktiv zu wirken scheinen. Mir ist es egal, ob ein Mann sein Geld mit Kassieren verdient, oder damit, Luxusautos zu verkaufen. Und es ist doch auch egal, ob jemand bei anderen hoch angesehen wird oder nicht. Es kommt doch lediglich darauf an, dass jemand weiß, was er tut, sein Leben regelt, und es so führt, wie er es für richtig hält und glücklich damit ist. Gerade die, die durch ihren Status ein ausgeprägteres Machtgefühl haben, als andere, sind doch die, die egoistisch und narzisstisch sind, und ich möchte nicht mit so jemandem eine Beziehung führen oder auch nur Sex haben. Status ist nicht alles.

 

Er hat mir auch mal einen sehr interessanten Chatverlauf gezeigt. Darin schrieb er natürlich mit einer Frau über Sex. Sie war auch darauf aus, mit ihm im Bett zu landen. Diese Frau schrieb, dass sie einem Mann nach dem Sex noch einen blasen muss, weil sie sonst das Gefühl hat, den Mann nicht befriedigt zu haben. Ich fragte mich: „Hat sie das ernst gemeint, oder hat sie das einfach nur geschrieben, um ihn anzumachen?“

Da sich die beiden nach einer Woche immer noch nicht getroffen hatten, gehe ich doch mal davon aus, dass sie wirklich dieses Gefühl der nicht verschafften Befriedigung hat. So etwas hatte ich zu vor noch nie gehört.

Da wären wir wieder bei der Frage: „Stellen Frauen die Bedürfnisse der Männer über ihre eigenen und opfern sich für sie auf, obwohl sie sagen, dass sie das nicht wollen?“

Würde dies zutreffen, würde es bedeuten, dass wir uns in unserem weiblichen Denken kaum weiterentwickelt haben, denn so war es bis ins Zwanzigste Jahrhundert schon. Ich glaube bis zu den Sechziger oder Siebziger Jahren durften Frauen beim Sex noch nicht einmal oben liegen. Es wurde sogar in Werbespots gesagt, dass Frauen beim Sex keine Lust oder Befriedigung zu empfinden haben, sondern, dass sie stets ihren Mann glücklich machen, und ihm Gehorsam zollen sollen. Es ist schon schockierend, dass dies erst vierzig oder fünfzig Jahre zurückliegt, doch in dieser Zeit sollten wir doch gelernt haben, dass wir genauso Anspruch auf die Erfüllung unserer Wünsche und die Befriedigung unserer Lust haben wie Männer.

 

Frauen und Männer sollten gleichermaßen ihre Ansichten und ihr Verhalten überdenken, da auf gleicher Ebene geringere Probleme auftreten würden, als es dies zeitig der Fall ist, und somit ein harmonischeres Zusammenleben eher gegeben wäre, als wenn einer fortwährend über dem anderen steht.

 

 

 

9.3.16 14:39


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Zuverlässigkeit und Freunde

25.03.2013, Montag, 13:43

Zuverlässigkeit und Freunde

Zuverlässigkeit wird als Tugend bezeichnet. Wir definieren sie als etwas für eine Freundschaft Erforderliches. Sie setzt Vertrauen voraus und durch dieses Vertrauen wird Zuverlässigkeit erst möglich. Vertrauen und die eben darauf gründende Zuverlässigkeit sagt uns, dass wir auf unseren Freund oder unsere Freundin zählen können.

 

Doch oftmals ist dies nicht gegeben. Wir vertrauen Geheimnisse an, sie werden weitererzählt. Wir brauchen einen Freund z.B. zum Reden, er hat keine Zeit. Wir verabreden uns und werden versetzt. Jeder hat das schon mal erlebt. Und jeder hat es auch selbst schon einmal getan. Vielleicht nicht jeden dieser Punkte, doch zumindest einen.

Ein Mann hat mich vor einiger Zeit ganze einundzwanzig Mal versetzt. Dies zwar über drei Jahre verteilt, jedoch sind einundzwanzig Mal eine ganze Menge. Jeden anderen hätte ich schon längst in die Wüste geschickt, doch ich hatte zu diesem Zeitpunkt die „rosarote Brille“ auf. Zunächst hat das Vertrauen gestimmt. Wir konnten über alles reden und uns alles erzählen. Die Zuverlässigkeit war das Problem. Er wurde immer unzuverlässiger und auch das Vertrauen begann zu schwinden. Irgendwann habe ich den Entschluss gefasst, mich von solchen Menschen zu trennen, egal, ob man schon lange befreundet war oder sich erst vor Kurzem kennengelernt hat.

Dass ich ein ehrlicher, offener Mensch bin, der sagt, was er denkt, ist für die Meisten ein Problem. Zugegeben, mein Freundeskreis hat sich in den letzten Jahren stark reduziert und viele Freunde sind nicht geblieben, aber ich kann Menschen nicht ausstehen, die hinter dem Rücken über einen herziehen, und, wenn sie mit dir zusammen sind, so tun, als seid ihr die besten Freunde. Schließlich hat es niemand gerne, wenn schlecht über ihn geredet wird, und man nicht von seinen eigenen Freunden erfährt, dass sie etwas an einem stört, sondern von Fremden oder von Menschen, die man nicht ausstehen kann.
„Was du nicht willst, das man dir tut, das füg‘ auch keinem ander’n zu.“
Diesen Satz hat mir mein Stiefvater als Kind immer wieder gesagt.
Er wird oft als „Goldene Regel“ definiert. Es gibt viele von ihm abgeleitete Sprichworte wie: „Wer Böses säht, wird Böses ernten.“, „Man ernten, was man sät.“ oder „Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“ All diese Sprichworte beschreiben das Unterbleibenlassen von Schlechtem.
Doch kaum einer hält sich an diese wohl wichtigste Regel des Lebens. Ständig beschweren wir uns über die Fehler anderer, ohne einmal an unsere eigenen zu denken, die vielleicht sogar dieselben sind.

Auch können die Wenigsten mit Kritik umgehen. Ich z.B. möchte, dass man offen und ehrlich zu mir ist und mir auch sagt, was ich falsch mache. Also verfahre ich auch so bei anderen. Doch sobald mal eine negative Kritik ausgesprochen wird, werde ich dafür oft verachtet. Dies zeigt doch, dass wir uns eigentlich gar nicht ändern wollen. Wir möchten nicht kritisiert werden, doch warum kritisieren wird dann andere? Liegt es daran, dass wir diesen „Welteverbesserergedanken“ besitzen? Wir wollen Perfektion, also kritisieren wir. Eigene Perfektion setzten wir voraus und denken, dass wir sie automatisch besitzen, da wir ohne nicht kritisieren könnten. Doch diese Perfektion ist in keinem von uns vorhanden. Durch täglich Erlebendes verändern wir uns. Wir Lernen tagtäglich daraus. Also müssen wir akzeptieren, dass wir niemals perfekt sein werden; vor allem, da Perfektion Ansichtssache ist.
Also sollten wir auch bei unseren Freunden nicht so kritisch sein. Natürlich haben sie Seiten an sich, die wir nicht gerne sehen, doch die haben wir eben auch.

„Man hat nur ein oder zwei wahre Freunde im Leben“, hat mein Stiefvater einmal gesagt.
Und damit hat er Recht. Doch diese ein oder zwei sind dafür immer für einen da. Und bei allen anderen sind wir eben froh, dass sie uns für eine kurze Zeit unterstützen und uns zuhören.

 

9.3.16 14:33


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