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Ehrlichkeit in Beziehungen und falsche Hoffnungen

01.09.2013, Sonntag, 19:14

Ehrlichkeit in Beziehungen und falsche Hoffnungen

Oft gibt es Probleme in Beziehungen, die so groß sind, dass die Beziehung keine Beständigkeit mehr hat. Doch in vielen Fällen werden diese nicht angesprochen. Der Partner merkt, dass etwas nicht stimmt und spricht einen darauf an; doch man sagt nicht, was das Problem ist und beendet die Beziehung, ohne vorher ein klärendes Gespräch zu führen. Oder man führt die Beziehung fort, und verdrängt das Problem, in der Hoffnung, dass es irgendwann verschwindet.
Warum verheimlicht man solche Dinge? Nur aus Angst, jemanden durch die Wahrheit zu verletzen oder weil wir nicht als der Böse aus der Beziehung treten wollen?

Aber macht dieses Verheimlichen nicht die Dinge viel komplizierter und schlimmer, als wenn wir einfach die Wahrheit sagen?

Ich denke, dass man über absolut alles reden kann; vor allem mit der Person, die man liebt oder zumindest für einen Moment geliebt hat. Denn wir haben diesem Menschen doch mal vertraut. Wir haben ihm unser Herz in seine Hände gelegt und gehofft, dass er es mit Respekt und Vorsicht behandelt. Und wir können nicht darauf hoffen, dass sich ein Problem von alleine löst.

 

Falsche Hoffnung gibt es auch bei Affären. Manchmal bleibt die getroffene Abmachung, dass diese Beziehung rein körperlich ist, beständig. Doch manchmal verliebt sich eine Person und hofft darauf, dass auch der Andere irgendwann Gefühle für einen entwickelt. Wir können unserem Gegenüber von unseren Gefühlen erzählen, doch dies führt nicht dazu, dass plötzlich dieselben Gefühle zurückgegeben werden. Man führt die Affäre fort, in der Hoffnung, dass irgendwann Gefühle entstehen, doch damit belügen wir uns meist nur selbst.
Aber warum klammern wir uns an diese Hoffnung? Aus Angst allein zu sein? Zeigt dies nicht unsere Schwäche? Wir sind in einem solchen Moment nicht fähig, der Realität in die Augen zu blicken und verdrängen, dass wir wissen, dass wir sowieso alleine sind, denn nur wir investieren Liebe, jedoch nicht das Gegenüber. Also reden wir uns ein, dass wir kein Problem damit haben, alles wie bisher weiterzuführen. Doch dies überdeckt ebenfalls nur unsere Angst, durch die Lüge, die wir selbst leben.

Egal, ob Beziehung oder Affäre. Wir müssen uns für einen Weg entscheiden. Entweder mit einer anderen Person, die genauso empfindet wie wir, oder eben alleine, auf der Suche nach einer neuen Person, die unsere Ansichten und eventuell auch unsere Liebe teilt, wenn wir das wünschen.

 

9.3.16 14:53


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Ungalantes Benehmen, maskuline Pädophilie und falsche Performativität

11.05.2013, Samstag, 18:59

Ungalantes Benehmen, maskuline Pädophilie und falsche Performativität

Das Benehmen mancher Menschen heutzutage, lässt wirklich zu wünschen übrig.
Aus dem Umwerben wurden billige Anmachsprüche, die einer Frau eher ein Augenrollen entlocken, als ein Funkeln. Auf Platz 1 steht dabei das allbekannte „Ey Süße.“ Das billige Gehupe landet auf Platz 2. Denken Männer wirklich, dass einer Frau so etwas gefällt?
Dabei ist auch wieder festzuhalten, dass es eben Männer sind, die dies tun, und nicht Frauen. Zumindest habe ich noch nie eine Frau gesehen, die hinter einem Mann her gebrüllt hat „Hey Babe. Bock auf ‘ne Spritztour?“ Haben Frauen einfach nur ein anderes Bild von richtigem Benehmen als Männer, oder werden sie lediglich so schnell reif, dass sie eine solche “Idioten-Phase“ überspringen?
Ich denke, es hängt noch mit den alten Werten zusammen. Eine Frau hatte sich immer höflich und zurückhaltend zu benehmen, während der Mann sein Revier markieren musste. Und nichts anderes zeigen solch billige Anmachsprüche doch. Die, die sie benutzen, wollen Aufmerksamkeit erlangen, und sie wollen zeigen, dass sie den Mut (oder vielleicht auch nur das Macho-Gen) haben, so etwas Minderwertiges zu äußern.

Das zweite Thema dieses Eintrags ist sehr schwer zu behandeln bzw. darzustellen.
Ich hoffe, es gelingt mir, ohne falsch verstanden zu werden.
Die Frage, um die es geht, lautet „Sind alle Männer pädophil veranlagt, und tritt diese Veranlagung bei einigen zum Vorschein und bleibt bei anderen ein Leben lang im tiefsten Innern vergraben?“
Diese Frage löst bei einigen nun sehr wahrscheinlich Verwirrung oder Wut aus. Doch ich möchte meine Annahme erklären.
Heutzutage nutzen wir das Internet schon von Kindesbeinen an. Wir chatten, um uns mit Schulfreunden auszutauschen, aber auch, um neue Kontakte zu knüpfen. Dabei ist es nicht selten, dass junge Mädchen Nachrichten mit sexuellem Inhalt von älteren Männern bekommen. Hingegen habe ich noch nie davon gehört oder gelesen, dass ältere Frauen einem Jungen Nachrichten solcher Art schreiben. Auch sieht man es oft, dass ältere Männer die Mädchen in ihrem Umfeld beispielsweise mal (versehentlich) an der Hüfte anfassen oder ihnen ein sagen wir ‘verliebtes‘ Lächeln oder einen ‘verliebten‘ Blick zukommen lassen, egal, ob bewusst oder unbewusst. Anders herum habe ich es noch nicht erlebt. Manche dieser eben erwähnten Nachrichten gehen sogar über rein sexuelle Texte hinaus, hinein ins Pornographische.
Auch ist es nicht selten, dass Männer sich ab einem bestimmten Alter eine Partnerin wünschen, die nicht einmal halb so alt ist, wie sie selbst. Meiner Meinung nach ist ein solcher Wunsch schon pädophil, da dabei noch nicht einmal das Alter der eigenen Töchter bzw. Kinder erreicht wird. Ergo ist jemand, der mit jemandem Sex haben möchte, der jünger ist, als die eigenen Kinder, meiner Ansicht nach pädophil.
Da diese Taten, Gesten oder Wünsche sehr häufig bei Männern vertreten sind, stelle ich mir also die Frage, ob es ein bestimmtes Gen im männlichen Körper gibt, dass sich an der DNA so anlagern kann, dass es fähig ist, die Charakterzüge pädophil zu prägen, oder aber auch so angelagert werden kann, dass es überhaupt keine Auswirkungen hat, aber trotzdem vorhanden ist.

Das letzte Thema ist, wie schon im Titel zu lesen, falsche Performativität.
Die Wenigsten würden sagen, dass sie verschlossen sind. Schließlich wollen wir unserem Umfeld verbunden sein. Einige sagen, dass man offen mit ihnen über alles reden kann. Doch jede Offenheit liegt Vertrauen zugrunde.
Ich kannte mal jemanden, der ebenfalls von sich behauptete, dass er ein sehr offener Mensch sei, mit dem man über alles sprechen kann. Doch er wollte nur selten sagen, was er denkt. Also ist klar, dass das Vertrauen zwischen uns nicht gegeben war. Doch warum sagen wir, dass wir offene Menschen sind, wenn wir doch nur über das sprechen, was uns in keinster Weise unangenehm ist?
Meiner Meinung nach liegt das daran, dass wir mit unseren Mitmenschen verbunden sein wollen, was nur möglich ist, wenn wir ihnen durch eben eine solche Aussage zeigen, dass wir ihnen vertrauen, selbst wenn wir dies nur eingeschränkt tun. Denn wir möchten, dass unser Gegenüber ein gutes Bild von uns hat, und nichts erfährt, was uns vielleicht in ein schlechteres oder schlechtes Bild setzen könnte, da wir seine Anerkennung bekommen bzw. besitzen wollen. Denn niemand ist mit jemandem befreundet, dessen Anerkennung und Vertrauen er nicht erworben hat oder von vornerein besitzt. Somit ist konstante Performativität nur selten zu finden.

9.3.16 14:49


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